Rasseportrait

Rasseportrait Malteser

Herkunft und Geschichtliches
Der Malteser gehört zu den bekanntesten und ältesten Zwerghunderassen. Von Anfang an war er der Begleiter von Mächtigen und Adligen. 1224 v. Chr. ließ sich sich König Ramses II. schon Malteser-Figuren als Grabbeigabe mitgeben. Im alten Rom war er bei den prominenten Damen ein beliebter Schoßhund. Dann zog der Kleinhund über Griechenland in die französischen Adelssalons. Auch im 19. Jahrhundert, als er in England gezüchtet wurde, war er für viele noble Damen ein ständiger Begleiter. Kein Wunder bei seinem aristokratischen Aussehen!

Sein üppiges, langes Fell ist seidenweich und schneeweiß oder elfenbeinfarben. Es bildet einen geraden Scheitel über die gesamte Rückenlänge und fällt ohne Strähnen oder Wellen wie ein kostbarer Umhang. In seiner vollen Pracht entwickelt es sich erst ab dem dritten Lebensjahr. Nase und Lefzen sind reinschwarz, die Augen sind groß und dunkel und blicken lebhaft und intelligent in die Welt.

Aufgrund seines Äußeren wird der Malteser oftmals für einen Luxushund gehalten. Er ist aber vom Charakter her ein ganz „normaler“ und robuster Vierbeiner. Er ist munter, anhänglich und wachsam ohne ein Kläffer zu sein. Da diese Hunderasse ausgesprochen lebhaft ist, verschafft sie sich neben dem täglichen Auslauf selbst viel Bewegung. Sie ist von guter Gesundheit, kaum anfällig und wird sehr alt.

Der Malteser stammt übrigens nicht – wie vielfach angenommen – aus Malta, sondern von der Insel Meleda (früher Melitaea), die der dalmatinischen Küste vorgelagert ist.

angel
Der Malteser ist ein besonders angenehmer, ruhiger, intelligenter und wachsamer Begleithund . Er ist sehr spielfreudig und lernwillig. Da er keinen Jagdtrieb hat, ist er auch unterwegs leicht zu führen. Auch für den Umgang mit Kindern und geistig Behinderten ist er durch sein geduldiges und einfühlsames Wesen gut geeignet. Der Malteser kuschelt gerne und braucht eine enge Bindung zu seiner menschlichen Familie. Er ist einer der frühesten Schosshunde, der schon die Athenerinnen begeisterte, in der Reneissance war er der Lieblingshund der Madame Pompadour.

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