Ungarland’s Hillibilli

Hillibilli hillibilli

Ungarland’s Hillibilli

 

geb.: 13.8.1980 – gest.: 19.02.1998

Eltern:  Maltea’s Vincento und Maytheas Scarlett

Großeltern: 1. Shenala Raphael und Natalie z Bilych fjordu

2. Prince Regent of Collington und Maythea’s Sanlaura

Wie sich beim ersten Tierarztbesuch herausstellte, war Hillibilli ein kleiner „Albert Einstein“ wie der Doc so schön sagte… Er musste mich erst aufklären. Ein Hoden war nicht am richtigen Platz. Frühzeitig erkannt hätte man „das“ richten können, aber als wir Billi bekamen war er bereits fast 4 Monate alt. Aber was für mich noch erschreckender war: Unser Familienzuwachs hatte einen kleinen Herzfehler.

Der Tierarzt Dr. Vick hat mich gleich beruhigt, und meinte es kann sein das niemals Probleme auftauchen würden… aber er meinte auch die Züchterin könne nicht unwissend tun, und hätte mir das sagen müssen. Da Billi als Zuchtrüde nicht geeignet wäre, hätte ich den Hund zu teuer gekauft, die Züchterin müsse mir 50% zuückgeben, oder den Hund zurücknehmen.

Naja, halbherzig habe ich dann bei Frau Million angerufen, aber Sie meinte dann nur: „Dann bringen Sie den Hund halt wieder zurück…“ *kopfschüttel* Ich könnte das kleine Fellbündel doch nie wieder hergeben!

Billi, wie er von uns genannt wurde, war am Anfang sehr ängstlich. Vor allem Autogeräusche haben ihn sehr erschreckt. Am liebsten hätte ich ihn nur getragen, aber dadurch hätte ich seine Angst ja nur verstärkt. Nach und nach verlor sich aber seine Angst. Nur zu Silvester wurde das dann immer ganz schlimm. Zwischen Weihnachten und Neujahr war Billi das reinste Nervenbündel. Dr.Vick empfahl dann ein Beruhigungsgranulat, und das half dann wenigstens ein bisschen.

Ansonsten war Billi ziemlich robust, und auch nicht oft krank.

Billi war inzwischen 11 oder 12 Jahre alt, wie so oft fuhren wir zur Mutter meines Partners, wollten gerade klingeln, da bemerkte ich wie Billi wackelt, und konnte gerade noch zugreifen bevor er umfiel. Der ganze Körper war steif und verkrampft und ich war total panisch. Es kam mir ewig lange vor, aber es war wohl nur 1 Minute, da kam Billi wieder langsam zu sich. Wir waren nur wenige Strassen von Dr. Vicks Tierklinik entfernt, also fuhren wir sofort dahin.

Billi wurde sofort untersucht, bekam eine Aufbauspritze, und dann im Laufe der Woche (nach mehreren Untersuchungen) stand fest: Billi hat Epilepsie.

Billi’s Epilepsie

Anfangs kamen die Anfälle noch relativ selten, aber trotz Medikamenteneinstellung vermehrten sich mit den Jahren auch die Anfälle.

Die Anfälle waren immer sogenannte Grand Mals, also starke Anfälle, bei denen Billi umfiel, die Skelettmuskulatur verkrampfte, das Bewusstsein war getrübt oder ganz weg, manchmal verlor er dabei Kot oder Urin, aber am unerträglischsten für mich war immer dieses „Schreien“. Und wenn Billi krampfte schrie er fast jedesmal.

Der Anfall dauerte oft nur wenige Minuten, in der Zeit sass ich neben Billi und hielt ihn sanft mit den Armen umschlungen damit er sich nirgends verletzt. Nach einer Weile merkte ich dann wie der Körper erschlafft und Billi wieder zu sich kam. Billi war danach meistens recht müde, hat sich dann aber auch immer wieder gut erholt.

Aber die Anfälle kamen dann immer öfter, und es kam vor das ich nachts bis zu dreimal von Billis Schreien geweckt wurde und dann neben dem Bett kauerte um ihn festzuhalten.

Billi war inzwischen über 17 Jahre alt, wir hatten wieder einmal eine sehr unruhige Nacht hinter uns, als er mich morgends anschaute… und seine Augen sagten mir: Es ist genug… lass mich gehen.

Ein letztes mal fuhren wir zu Dr. Vick, und ich hielt Billi im Arm als er sich auf den Weg zur Regenbogenbrücke machte.

In meinem Herzen bleibt er unvergessen

Irgendwann sehen wir uns wieder…
R.I.P

Schreibe einen Kommentar